JABUTI (Gilberto Fonteles)

Gitarist, Sänger und Komponist

Biographie

Manche Menschen brauchen Zeit, weil sie sehr genau hinschauen und sich die Freiheit nehmen, jeden Moment wahrzunehmen und auszukosten, ihrer Intuition und ihrem Gefühl eher als ihrer Vernunft folgen, aufgehen, in dem, was sie tun, und jeden Plan immer nur als einen von vielen möglichen Entwürfen begreifen.
Zu ihnen zählt der brasilianische Sänger, Gitarrist und Komponist Gilberto Fonteles, der seinen heutigen Künstlernamen Jabuti - kleine Schildkröte - in der Schule von einem Lehrer erhielt, weil er schon als Kind seinem eigenen Rhythmus folgte und immer etwas mehr Zeit brauchte, als die anderen.

Geboren in Parnaiba-Piaui im Norden Brasiliens, wächst Jabuti als eines von elf Geschwistern auf. Musik gehört von klein auf untrennbar zu seinem Leben, spielerisch lernt er die ersten Akkorde auf der Gitarre von einem seiner älteren Brüder, später schreibt er seine ersten Stücke gemeinsam mit seiner Schwester, der Sängerin Zezé Fonteles.
1976 beginnt er sein Chemie-Studium in Fortaleza. Dort fasziniert ihn das Leben der Boheme am Iracema-Strand und er schließt Freundschaft mit anderen Musikern und Komponisten wie Amaro Pena und Felipe Cordeira, komponiert, gibt Konzerte, und produziert mit seiner eigenen Band das Album "Cria do Mundo" und das Debut-Album seiner Schwester Zezé.

1989 zieht er nach Teresina-Piaui, wo er als musikalischer Leiter der Gruppe "Banda Onix" engagiert wird, mit der er ausgedehnte Tourneen durch Brasilien unternimmt und zwei CDs produziert. Daneben arbeitet er als Komponist, Arrangeur und Studio-Gitarrist.

1993 führt ihn ein erster Besuch nach Deutschland . Er verbringt drei Monate in Berlin und gibt dort seine ersten Konzerte. Als "Banda Onix" sich 1995 auflöst, entschließt er sich, erst einmal zu reisen, die eingefahrenen Gleise zu verlassen und neue Eindrücke zu sammeln. Nach einem kurzen Aufenthalt in Frankreich, zieht er Ende 1995 nach Berlin, wo er gemeinsam mit dem Schriftsteller und Schauspieler Celso Baquil, sowie dem Dichter und Maler Ivan Ferraro beginnt, an neuen Kompositionen zu arbeiten.

Im Sommer 1996 trifft er über seinen Freund, den Brasilianischen Bassisten und Sänger Jorge Degas, den Produzenten Wolfgang Loos, den Jabutis Stimme, sein Gitarrespiel und die Kraft seiner Kompositionen auf Anhieb begeistern. So entsteht im Herbst 96 das Album "Outro Ar“. Internationale Gastmusiker bei dieser rein akustischen Produktion sind u.a. der amerikanische Saxophonist & Klarinettist Denney Goodhew, der amerikanische Flügelhornist Eddie Hayes und die dänische Sängerin Vini Kjærsgaard.

Bei seinem ersten Aufenthalt in Deutschland(1993) lernt Jabuti den Perussionist Abrao Dutra kennen und im Jahr 1997 fangen beide an zusammen zu spielen und hören nie mehr auf. Aus dieser zusammenarbeit entsteht das Album AJADUO BRASIL FOREVER, das im Jahr 2003 zum Markt kam. 2004 lernen, Jabuti und Abrao Dutra, den italienischen multiisntrumentalist Luca Artioli kennen und machen zusammen 4 Touren in Italien. Aus dieser Begegnung ergibt sich im Jahr 2005  das Album AJA (die Synthese der Namen der Musiker Abra, Jabuti und  Artioli)


 Jabuti Gilberto Fonteles

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